Vor kurzem hat uns Valerie ihren Lieblingsort verraten und der hat sich so gut angehört, dass Flo und ich gleich einmal nach Walding aufgebrochen sind. Von Linz aus erreicht man den Tiergarten und Reiterhof Walding mit dem Auto in ca. einer halben Stunde. Wenn man beim Haupteingang die Karten kauft, steht man schon mitten in einem Vierkanter- Bauernhof, in dem ein paar Katzen herum laufen und Vögel zwitschern. Somit beginnt das Abenteuer Tierpark gleich unmittelbar. Auf der einen Seite des Hofes befindet sich ein großer Stall, in welchem einst 2 Elefanten gewohnt haben. Mittlerweile sind dort exotische Rinder eingezogen, aber etliche Fotos und Figuren erinnern noch an die wohl sehr beliebten Dickhäuter. Wenn man den Hof verläßt, gelangt man über einen Schotterweg weiter. Alle Wege sind mit dem Kinderwagen ganz gut zu befahren, ab und zu muss eine Stufe überwunden werden. Ich hatte zwar einen Buggy mit, aber Flo ist alle Weg selbst gegangen. Das liegt mitunter an der Größe des Tierparks, die Gehege und Koppeln der Tiere sind teils riesig, die Wege dort hin liegen aber kompakt beisammen. Ideal für kleinere Kinder, die so eigentlich alles selber bewältigen können.
Neben Ziegen, Eseln und Lamas gibt es auch exotische Tiere wie Zebras, Löwen, Affen und Papageien. Bei unserem Besuch zeigt uns der Löwe sein Balz- Verhalten und teilte uns durch lautes Brüllen mit. Das war wirklich sehr beeindruckend und Dank meines Sohnemannes, der dieses Geräusch gerne imitiert, werde ich den Löwen auch nicht so schnell vergessen ;-)Die beiden Tierpfleger, die wir bei ihrer Arbeit beobachten durften, erzählten uns mehr zu den Tieren und so erfuhren wir auch, dass viele der Tiere hier aufgenommen wurden, weil sie keiner mehr haben wollte. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit, sodass wir uns in dieser familiären Atmosphäre gleich sehr wohl gefühlt haben.

Auf dem Tierparkgelände befinden sich auch noch zwei kleine Spielplätze, wobei einer davon direkt an die Pony- Koppel grenzt. Den fand ich besonders super, denn hier kann man gemütlich in der Nestschaukel schwingen und dabei die Pferde und Kamele beobachten.
Zurück im Hof, gibt es einen beheizten Jausenraum, in dem sich auch ein Wickeltisch befindet. Direkt beim Haupteingang gibt es ein kleines Buffet, an dem man sich mit Kartoffelkas-Broten oder Bauernkrapfen versorgen kann. Es dürfen aber auch selbstmitgebrachte Speisen konsumiert werden.
Das absolute Highlight des Tiergartenbesuches war Flo’s erstes Pony- Reiten. Für 6,00€ kann man einen kleinen Ausritt über die Wiese bis zum Wald und wieder retour machen. Das ganze natürlich unter Anleitung eines Tierpflegers, der das Pony führt. Der Sohnemann war von diesem richtigen „Hoppa- Hoppa- Reiter“ ganz begeistert und wäre am liebsten gleich noch einmal ausgeritten.
Wir waren an jenem Februar Montag Vormittag übrigens die einzigen Gäste und hatten den Tierpark ganz für uns alleine. Ich fand das eigentlich richtig cool und muss sagen, dass ich einen Tierpark auch im Winter ein wirklich tolles Ausflugsziel finde. Manche Tiere befinden sich vielleicht im Winterquartier, aber es gibt auch so wirklich viel zu sehen und zu erleben.
Danke Valerie für diesen tollen Tipp!

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