Heute nehmen wir euch auf eine wunderbare Winterwanderung im Mühlviertel mit, die gerade mit einem Schlitten besonders viel Spaß macht. Allerdings ist die Bergrunde in Oberneukirchen zu jeder Jahreszeit ein toller Ausflugstipp. Nicht nur, dass der Schotter- und Waldweg schon von Kleinkindern gut bewältigt werden kann, sondern das Highlight des Rundwanderweges bildet die sogenannte „Teufels-Kanzel“, die mich schon als Kind in Angst und Schrecken versetzt hat.
Die Anreise nach Oberneukirchen von Linz aus beträgt ca. eine halbe Stunde und am Ende des Bergwegs kann das Auto geparkt werden. Hier beginnt normalerweise ein Schotterweg, allerdings wenn genügend Schnee liegt, kann ab sofort der Schlitten gezogen werden. Neben dem Weg befinden sich Felder und Wiesen, auf denen man im Schnee toben kann. Nach ca. 100 Metern kommt man zu einer Weggabelung, an der man sich entscheiden muss, in welche Richtung man den Rundweg geht. Beide Varianten sind gleichmäßig anstrengend und es ist wohl wirklich persönliche Geschmackssache welche Richtung bevorzugt wird. Bei beiden Varianten geht man zuerst neben Feldern und kommt nach ca. 1 km in den Wald. Idealerweise liegt so viel Schnee, dass auch im Wald der Schlitten gezogen werden kann. Wir haben uns für den linken Weg entschieden, der zu einer Kapelle führt. Von dieser Seite des Oberneukirchner Berges hat man bei der richtigen Sicht einen herrlichen Ausblick auf die Berge und natürlich auf das Mühlviertel. Es können auch immer wieder kleine Abstecher vom Weg unternommen werden und so gelangt man z.B auch zum höchsten Punkt von Oberneukirchen. Der Rundweg ist gut beschildert und wenn man die Idee von einem Rundwanderweg im Kopf hat, kann man sich eigentlich nicht verlaufen. Mit einem Kinderwagen würde ich die Bergrunde nicht empfehlen, da es stellenweise sehr holprig sein kann. Mit dem Schlitten hat es bei unserem Ausflug super geklappt, mit der Rückentrage würde es zu einer anderen Jahreszeit bestens passen. Flo geht jetzt schon großteils selber und die breiten Waldwege sind geradezu ideal. Außerdem gibt es immer wieder Möglichkeiten über Baumstämme zu balancieren, auf Felsen zu klettern oder Zapfen zu sammeln.

Etwas weiter hinten im Wald liegt die sogenannte „Teufels- Kanzel“. Ein mystischer Ort, den wohl jeder selber entdecken sollte. Dort befindet sich aber zum Glück auch eine Tafel, auf der die Sage und der Mythos erklärt werden. Auf jeden Fall ein Highlight, super interessant und für Kinder gibt es viele Felsen zum Herumklettern. Die Teufels-Kanzel sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Wenn man aus dem Wald herauskommt führt der Weg wieder über Wiesen und Felder zurück zum Ausgangspunkt. Die Wiesen sind leider nirgends steil genug, dass man wirklich rodeln könnte, aber das „Herum- Wutzeln“ im Schnee kann auch sehr viel Spaß machen!
Direkt auf der Route befindet sich leider keine Einkehr Möglichkeit, aber im Nachbarort Waxenberg befindet sich die Hoftaverne Atzmüller, die ich sehr empfehlen kann. Auch im Sommer bietet sich die Bergrunde in Oberneukirchen an, da man hier im Wald super spielen und die wunderbare Hügellandschaft des Mühlviertels genießen kann.

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