Ich habe aus meinen bisherigen Wandererfahrungen mit Flo gelernt und dieses Mal eine ganz gemütliche Wanderung zur Mooslehen Alm ausgesucht.

Nach einer nur 15-minütigen Fahrt vom Hotel Oberforsthof, waren wir bereits am Parkplatz unseres Ausgangspunktes angekommen. Auf einer sehr kurvigen und deswegen auch sehr lustigen Autofahrt, hatten wir bereits einige Höhenmeter hinter uns gebracht. Nun waren wir frohen Mutes, die halbstündige Wanderung zur Mooslehen Alm, mit unseren beiden kleinen Kindern gut zu schaffen. Am Parkplatz war ausreichend Platz und so konnte unsere halbstündige Wanderung zum Mooslehen Alm beginnen. Schon nach wenigen Metern auf dem Schotterweg begann der Wald. Somit war ein Großteil der Wanderung im Schatten. Der Schotterweg führte nur mit einer leichten Steigung nach oben und ist so auch mit dem Kinderwagen oder einem Buggy gut zu bewältigen.
Für Kinder sind Wanderungen auf einem Schotterweg nicht unbedingt das Spannendste. Darum verrate ich euch heute meine 7 Tricks, wie man auch eine solche Wanderung ganz einfach abwechslungsreich gestalten kann:

Meine 7 Tricks, wie Wandern auf einem Schotterweg spannend wird:

Zeit nehmen: Der Weg zur Mooslehen Alm ist mit 30 Minuten angeschrieben. Wenn man mit Kleinkindern unterwegs ist, wird man das nicht schaffen. Muss man aber auch nicht. Einfach genügend Zeit einplanen und sich selber keinen Stress machen 😉

Steine und Stöcke zum Basteln sammeln: Das passiert meistens ohnehin von selber 😉 Mittlerweile habe ich immer ein kleines Stoffsackerl mit. Denn nur die Steine, die da rein passen, dürfen auch mit nach Hause.

Abenteuerwege suchen: Neben dem Schotterweg, gibt es im Wald immer wieder kleine Trampelpfade und Abkürzungen zu entdecken. Das macht den Spaziergang am Schotterweg gleich weniger eintönig 😉

Tiere beobachten: Ameisen, Regenwürmer, Käfer, Vögel, vielleicht ein Eichhörnchen. Irgendetwas kreucht und fleucht immer auf dem Waldboden herum. Bewusst stehen bleiben und sich einfach einmal Zeit nehmen, sich diese Lebewesen genauer anzusehen. Ohne ihnen zu schaden natürlich.

Beeren/Schwammerl/Kräuter suchen: Je nach Jahreszeit kann man auch immer etwas sammeln. Vorausgesetzt man kennt sich damit aus, was man da so pflückt. Aber selbst wenn man nichts mitnimmt, so ist es interessant, unterschiedliche Pilze zu suchen und vielleicht mit Hilfe von Fotos und eines Buches/ App zu Hause zu identifizieren.

Kleine Wettläufe einbauen: „Wer als erster bei der Kurve ist hat gewonnen!“ Und schon sausen die Kids los. Dafür braucht es gar keine Belohnung. Den Kindern reicht schon die Genugtuung gewonnen zu haben.

Balance und Geschicklichkeitsaufgaben stellen: Der Wald ist besser als jede Turnhalle. Hier kann man über Steine balancieren, rauf- und runterspringen, sich hinter Bäumen verstecken oder mit Zapfen auf ein Ziel werfen. Kinder lieben kleine Herausforderungen und selbst ein Schotterweg durch den Wald bietet unzählige.

Nachdem ich alle meine Tricks ausgespielt hatte und wir den letzten Abschnitt der Wanderung über die steile Wiese gegangen waren, hatten wir nun auch unser Wanderziel erreicht 😉

Die Mooslehen Alm liegt wunderschön und man hat einen herrlichen Blick auf die Berge. Direkt neben der großzügigen Terrasse, befindet sich ein kleiner Spielplatz mit einer Sandkiste, sowie einigen Schaukeln. Sobald sich die Kinder auf eine kleine Abenteuerrunde in den Wald begeben, werden sie dort, mit einer tollen Überraschung belohnt. Denn dort befindet sich ein Trampolin!

Neben dem Spielangebot gibt es auch noch ein Gehege mit Ziegen und Schafen, die die Kinder gerne beobachten. Nach einer ausgedienten Rast auf der Alm in der Sonne, haben wir wieder auf den Rückweg gemacht. Ins Tal geht es immer etwas schneller und die Kinder haben sich erneut über die kleinen Abenteuer am Wegesrand gefreut.
Voll gepackt mit Stöcken und großen Steinen haben wir uns auf die Rückreise ins Hotel Oberforsthof gemacht, um diese dann dort gleich bunt zu bemalen.

Wir können euch eine Wanderung mit Kindern auf die Mooslehen Alm nur empfehlen, denn diese ist auch für Kleinkinder gut zu bewältigen. Mit etwas älteren Kindern finden sich aber auch noch genügend Abenteuer entlang des Wegrandes.

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