Ich bin mir ziemlich sicher, dass so gut wie alle Eltern den Zoo in Hellbrunn kennen und sie sicherlich einige Male im Jahr dort zu Gast sind. So ohne Kinder geht man aber nicht unbedingt in den Zoo und daher ist es bei mir mindestens 10 Jahre her, dass ich das letzte Mal im Tiergarten war. Darum kann man sich vielleicht vorstellen wie groß meine Begeisterung war als ich das erste Mal mit Flo dort war. Es gibt Löwen!!! Löwen, die einem durch eine Glaswand anschauen!!! Wie gut ist das denn bitte! Ich habe mir gleich eine Jahreskarte besorgt und werde nun häufig dort anzutreffen sein, denn die Löwen sind bei weitem nicht das einzige Highlight.
Das Auto kann kostenlos direkt vor dem Zoo geparkt werden, wenn das Ticket bei einem Automaten neben der Kassa am Haupteingang entwertet wird. Eine Bushaltestelle befindet sich ebenfalls direkt vor dem Haupteingang und wenn man besonders motiviert ist, kann man entlang der Hellbrunner Allee hinaus spazieren. Eine Jahreskarte um 40,00€ habe ich mir deshalb gleich besorgt, da sie sich schon ab dem vierten Besuch rentiert (einmaliger Eintritt: 11,50€). Die Karte ist allerdings nicht übertragbar und jedes Familienmitglied braucht eine Eigene. Im Zoo begrüßen einen gleich einmal die Affen und schon hier hätte ich Stunden verbringen können. Wir sind nach rechts los gestartet und alle Wege im Zoo sind sehr, sehr gut mit dem Kinderwagen befahrbar. Gegen eine geringe Gebühr können auch Leiterwagen ausgeborgt werden, in welchen Kinder nachgezogen werden können. Von Gehege zu Gehege wurde meine Begeisterung größer und die Tatsache, dass wir Alpakas füttern konnten, musste ich schon einmal als erstes persönliches Highlight verzeichnen. Zwischen den Gehegen gibt es immer wieder einmal Sitzgelegenheiten, sowie kleine Spielplätze, die sich sehr gut für Pausen eigenen. Bei einigen Raubtiergehegen wurde das Gitter durch eine Glaswand ersetzt und so steht man dem Puma Auge in Auge gegenüber. Sehr beeindruckend. Natürlich wusste ich auch nicht, dass der Zoo erweitert wurde und so konnte ich mich, als ich dachte es sei schon vorbei, über etliche weitere Gehege und Tiere freuen. Das absolute Highlight sind die Löwen, die wir uns wirklich aus nächster Nähe ansehen konnten. Super cool! Im hinteren Bereich des Tiergartens gibt es einen kleinen Imbissstand, der einen mit Snacks versorgt. Wir sind allerdings zurück zum Restaurant gegangen, welches sich in der Nähe der Kassa befindet. Ebenfalls dort in der Nähe sind auch die Toiletten mit einem Wickeltisch und einem gemütlichem Sessel zum Stillen. Nach einer kurzen Pause mit Stärkung ging es dann noch weiter in den Streichelzoo, der wirklich ein tolles Erlebnis für Kinder und auch Eltern ist. Ziegen füttern macht einfach immer Spaß!
Für den Besuch im Zoo sollte man wirklich genügend Zeit einplanen, da es sehr viel zu entdecken gibt und an manchen Gehegen hätte ich Stunden verbringen können. Wir waren an einem Freitag Vormittag und hatten kein Problem mit der Parkplatzsuche. Am Wochenende, Feiertagen und Ferien ist der Parkplatz oft „bumm“ voll, während der Woche ist das sicherlich besser. Flo ist mittlerweile ganz schön flink und da der Parkplatz direkt an die Bundesstraße grenzt, ist hier noch einmal extra Vorsicht geboten.
Ich hoffe auch Flo hat der Besuch im Zoo so viel Spaß gemacht wie mir, denn ich glaube wir werden in Zukunft noch viel Zeit dort verbringen.

Der Zoo bietet übrigens ein sehr umfangreiches Programm für Familien, wie z.B die Oma-Opa- Enkel- Entdeckertour, an. Alle Infos dazu und weitere Details lassen sich auf www.salzburg-zoo.at finden.

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