Dieses Wochenende findet wieder der „WearFair- die Messe für Mode, Lifestyle und Innovation“ in der Tabakfabrik in Linz statt. Flo und ich waren gestern schon dort und haben uns einmal umgesehen. Ich hatte schon im Vorfeld geahnt, dass der Besuch einer Messe mit einem Kleinkind nicht ganz einfach werden würde, allerdings haben Flo und ich unseren Besuch ganz gut gemeistert. Die Besucher werden mit einem Leitsystem durch das doch sehr große Areal geführt, was ich aber als sehr angenehm empfand, da es selbst mit dem Kinderwagen kaum ein Problem war durchzukommen. Natürlich staute es ab und an, da der Besucher Andrang am Nachmittag ganz schön groß war, aber man kam wenn man wollte, sehr gut durch. Die größte Freude aus Elternsicht, war die Tatsache, dass es mehrere Wickeltische gab. So suchten wir im vergangenen Jahr noch ganz vergeblich nach einem und wurden auf eine Bank verwiesen,  gab es gestern gleich mehrere Möglichkeiten. Die Wickeltische waren so platziert, dass sowohl Mütter als auch Väter diese in Anspruch nehmen konnten. Das ist eine super Sache und so wird der Besuch des WearFairs für Eltern mit kleinen Kindern wesentlich einfacher. Thumbs up!

Im hinteren Bereich der Tabakfabrik gibt es eine Kinderbetreuung, bei der die Kinder, wie ich gestern beobachten konnte, sehr gut betreut werden. Eine Gruppe bemalte gerade Taschen, die kleineren Kinder konnten auf Matten spielen. Würde Flo bei den netten Damen der Kinderfreunde bleiben, hätte ich vielleicht ein paar mehr Aussteller genauer unter die Lupe nehmen können, aber ich habe auch mit Flo genügend entdeckt 😉

Im Quadrom, das ist die erste große Halle in die man nach dem Haupteingang geleitet wird, befinden sich auch zahlreiche Essens- und Getränke Aussteller. Hier sollte man auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen, sich durchzukosten und sich auch an das eine oder andere unbekannte regionale Bioprodukt wagen. So genoss ich heute meinen ersten Shot „AroniaPur- Reinster Beerensaft aus OÖ“.  Interessanter Geschmack, aber vorerst habe ich noch keine Flasche davon mitgenommen. Es gibt aber auch Brot, Wurst, Chillisaucen, Mehlspeisen und Eistee, die geschmacklich ganz auf meiner Linie waren.
In dieser Halle befindet sich auch der Stand der Arbeiterkammer, bei dem ich den „Fair Fashion Guide“ kennenlernte. Über 250 Shops werden hier gelistet, die nachhaltige Mode anbieten. Weiters informiert ein Gütesiegel- Check ob diese auch halten, was sie versprechen. Zusätzlich gibt es noch einen „Fair Jeans Guide“, der weiter hilft, wenn man auf der Suche nach einer fairen und nachhaltigen Öko- Jean ist.

Nun aber zu meinen 5- Highlights im Bereich der Kindermode:

1. CORA- Happywear: ein Südtiroler Label mit absolut entzückenden Grafiken
2. lobito: Kindermode aus Graz mit mitwachsenden Schnitten
3. taptap bio: Luxus für Kinderfüsse (geht übrigens bis Große 45 ;-))
4. Kipepeo: die Motive entstehen im Schulunterricht in Tansania, das Team organisiert und verkauft, Gewinn geht zurück an Schulen
5. Lilias: handmade KrimsKramsTaschen aus Österreich

Neben meinen persönlichen Favoriten, gibt es ein großes Angebot an Kindermode, Spielzeug, Stoffen und kreativen Produkten. Darüber hinaus, kann man sich über E- Mobility, faire Innovationen und spannende Projekte im In- und Ausland informieren. Dank des Hofs, in dem Flo zwischendurch sausen konnte, schafften wir einen ganzen Nachmittag. Der WearFair bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm und ich denke, da ist fast für jeden etwas dabei. Ich konnte viel Inspiration mitnehmen und werde erneut versuchen, unser Leben in Zukunft bio, fair und nachhaltig zu gestalten 😉

Unseren Bericht zum WearFair 2016, bei dem wir ebenfalls interessante Labels entdeckt haben, findet ihr hier.

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