Family- Time vs. Work-Out-Time ist noch immer so eine Sache und in den beiden Beiträgen FitWithTheFlo 5×5 habe ich euch ja bereits kurze aber intensive Trainingsvarianten gezeigt. Heute möchte ich euch zwei weitere Optionen vorstellen, die ich beide im VitaClub Salzburg testen durfte. Bei beiden dauert die eigentliche Trainingseinheit um die 25 Minuten und so lässt sich der Besuch im Fitnessstudio mit einem Zeitaufwand von ca. 45 Minuten bewältigen. Mit beide Trainingsmethoden können gute Resultate erreicht werden, wenn man zwei Mal in der Woche trainiert. Somit kommt man auf einen gesamten Zeitaufwand von 90 Minuten und das lässt sich mit der Family- Time eigentlich ganz gut vereinbaren.

Beide Trainingsmethoden haben gemeinsam, dass man hier nicht selbständig trainiert, sondern die Einheit immer von einem Trainer angeleitet und begleitet wird. Zum einen ist das wichtig, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden und zum anderen kann das auch ein guter Schub für die Motivation sein. Selbstverständlich wird das Training auf die persönlichen Wünsche abgestimmt und kann jederzeit angepasst werden.

Als erstes habe ich eine Trainingseinheit auf der „PowerPlate“ absolviert. Die „PowerPlate“ versetzt den ganzen Körper in Schwingungen und dadurch muss die Muskulatur immer arbeiten und angespannt sein. Steht man „lasch“ auf der Platte, so wird man unangenehm durchgeschüttelt und stellt sofort fest, dass man dagegen ankämpfen muss. Als ich auch nur kurze Zeit in der Ausgangsposition verbracht habe, habe ich bereits gemerkt, wie sehr meine Muskulatur arbeiten muss. Und dann ging es erst mit den eigentlichen Übungen los. Ich habe die erste Minute auf der „PowerPlate“ eher als unangenehm empfunden, da ich mich erst an die Vibrationen gewöhnen musste. Danach gelang es mir, meinen Körper während der Vibration unter Anspannung zu halten und es war nicht mehr störend. Zwischen den einzelnen Übungen hatte ich immer eine Pause, in der die Platte nicht vibrierte. Obwohl die Übungen an sich nicht sehr kompliziert waren, empfand ich diese doch als sehr anstrengend und war durchaus überrascht, wie sehr mich diese forderten. Selbst einfache Kniebeugen oder die Position im Side-Plank zu halten brachte mich an meine Grenzen. Ich habe definitiv gespürt wie intensiv sich das Training auf der „PowerPlate“ gestaltet und war auch richtig froh, als wir uns dem Ende näherten. Nach 25 Minuten stieg ich völlig verschwitzt vom Gerät und war erledigt. So ganz 100% konnte ich mich mit dem Training auf der „PowerPlate“ aber nicht anfreunden, da mir die Vibration nicht wirklich zugesagt hat. Vielleicht bedarf es eines gewissen Gewöhnungsprozesses.

Ganz anders war das mit dem EMS (Elektrische Muskelstimulation) Training, welches ich als zweite Option für ein kurzes aber intensives Training ausprobiert habe. Gleich von Beginn weg war mir diese Trainingsmethode sympathischer und ich hatte richtig Spaß dabei. Obwohl ich zu Beginn in meinem Bodysuit noch skeptisch war, überkam mich gleich das Lachen, als ich zum ersten Mal den Strom spürte. Beim EMS Training, werden über den Anzug in dem man steckt, Stromimpulse an die Muskulatur geschickt, wodurch sich dieses schnell kontrahiert. Um ein Vielfaches mehr, als würde man regulär trainieren. Dadurch wird das Training sehr intensiv und dauert nur 20 Minuten.

PowerPlate vs. EMS Training

Zu Beginn bekommt man ein T-Shirt und eine kurze Hose aus einem gut stromleitenden Material. Gemeinsam mit der Trainerin, wird eine mit Wasser besprühte Jacke und Gurten, über den Bodysuit angezogen. Nun wird man mit Kabeln an das Gerät angeschlossen, sodass der Strom fließen kann. Danach kommt es zur Feinabstimmung der Stromstärke und gemeinsam mit der Trainerin werden die einzelnen Körperregionen durchprobiert. Zu Beginn sollte man den Strom auf einer Skala von 1-10 bei ca. um 6 einstellen. Je häufiger man aber damit trainiert, desto mehr bekommt man ins Gefühl, welche Stromstärke optimal ist. Nach den anfänglichen Vorbereitungen kann es dann mit dem Training losgehen. Immer als ich den Strom spürte, sollte ich die Übungen wie z.B Kniebeugen, Sit-Ups, etc. durchführen. Wenn der Strom nicht zu spüren war, gab es auch bei den Übungen eine Pause. Wird schon länger mit dieser Methode trainiert, so können die Übungen auch durchgehend ausgeführt werden.
Die EMS Trainingsmethode war mir wesentlich angenehmer, obwohl auch diese Trainingsvariante sehr anstrengend war. Nach 20 Minuten wurde ich abgehängt und mein Bodysuit war durchgeschwitzt. Wenn man regelmäßig trainiert, besorgt man sich eigene Wäsche die darunter getragen wird.

PowerPlate vs. EMS Training

Hier im Überblick, was die EMS Trainingsmethode bewirkt:
-sehr gut für die Kräftigung und den Muskelaufbau
-ein Training der Tiefenmuskulatur
-ein gutes Training des Beckenbodens
-Abnehm- Effekt
-Verbesserung der Kraftausdauer
-Cellulite reduzierend und kräftigt das Bindegewebe

PowerPlate vs. EMS Training

Mir hat das EMS Training viel Spaß gemacht und ich kann mir gut vorstellen mit dieser Methode weiterhin zu trainieren. Allerdings nicht jetzt, da die Vögel bereits zwitschern und der Frühling vor der Tür steht. Meine Lauf-Motivation ist groß und daher möchte ich diese in den kommenden Wochen nutzen. Mein Trainingsziel ist es schließlich noch immer, beim Frauenlauf die 10 km unter einer Stunde zu laufen. Man kann sich jetzt fragen, warum nicht EMS Training und Laufen? Da stehe ich nun wieder vor dem Problem Family-Time vs. Work-Out-Time… und so entscheide ich mich im Moment für Laufen und Family-Time.

Vielen Dank meiner lieben Trainerin, die mir Rede und Antwort gestanden ist und noch dazu zwei tolle Trainingseinheiten mit mir durchgezogen hat!

Vielen Dank liebe Alexandra Altzinger für die tollen Bilder!

Viele Mamas machen Sport und darum gibts zum diesem Thema gerade eine Blogparade, die von kinderlachenundelternsachen organisiert wird. Unter dem #mamismachensport werden alle Beiträge gesammelt und Ende April gibt es dann auf dem Blog kinderlachenundelternsachen eine Zusammenfassung mit sicherlich vielen spannenden und „anstrengenden“ Beiträgen… ich bin gespannt und werde dann vielleicht das eine oder andere Workout  gleich ausprobieren…

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