Vergangene Woche habe ich einen Workshop bei Eva von Individualisten- Die anders.esser besucht, bei dem es zuerst eine Pilates- Einheit gab und danach ein Kochworkshop. Im Zuge dessen wurden unterschiedliche, gesunde Frühstücksvarianten gemeinsam gekocht.  Ich sag schon jetzt: YUMMY
Ich habe ja durchaus schon viele verschiedene Sportarten ausprobiert aber, Pilates war auch für mich absolutes Neuland. Sportlich gekleidet und voller Erwartung fand ich mich mit den anderen Teilnehner/innen im Yogahaus in Salzburg ein. Nach einer kurzen Einleitung ging es gleich mit den Übungen los, die mich durchaus umgehend ins Schwitzen brachten. Bei Pilates werden viele Positionen lange gehalten und es wird viel mit Stabilisation gearbeitet. Manche der Übungen waren mir aus anderen Fitnesstrainingsprogrammen bekannt, einige hatte ich aber noch nie zuvor kennengelernt. Während der Einheit musste ich mich konzentrieren, konnte dabei aber auch sehr gut abschalten und mich entspannen. Am Ende habe ich meinen Körper bewusst wahrgenommen und festgestellt, dass es muskulär noch genug aufzuarbeiten gibt.
Ich kann mir vorstellen mein tägliches Fitnessprogramm mit einigen Pilates- Übungen zu ergänzen. Jedoch befürchte ich, dass mir im Alltag die nötige Ruhe und Konzentration fehlt und ich daher auf mein FitWithTheFlo Programm zurückgreife, welches ich in kurzer Zeit durchziehen kann. Sollte sich die Möglichkeit wieder ergeben, mache ich jedoch gerne bei jeder angeleiteten Pilates Einheit wieder mit.
Nach der gemeinsamen Sporteinheit ging es in die Küche, wo wir uns alle miteinander den Rezepten des Workshop- Menüs widmeten. Eva hatte die notwendigen Lebensmittel für sechs verschiedene Frühstücksgerichte besorgt und nun machten wir uns in Zweiergruppen, jeweils mit einem Rezept ausgestattet, ans Werk.
Meine Kollegin und ich waren mit der Zubereitung des „Salziges Tomaten-Buchweizen Porridge“ beschäftigt, während die übrigen Gruppen ebenfalls begannen frisches Gemüse und Obst zu hacken, Töpfe mit Wasser zum Kochen zu bringen und das Rohr vorgeheizt wurde. Dann ging alles ganz schnell und es standen sechs verschiedene Frühstücksgerichte wie z.B Spinatbrot mit Guacamole, Nori Rollen oder Kukuma-Kokos-Porridge am Tisch und warteten darauf verspeist zu werden. Für mich waren viele der Zutaten unbekannt, bzw. wenn ich sie kannte, hatte ich diese in meiner Küche noch nie im Einsatz. Darum war die Spannung groß und ich konnte es kaum erwarten mich durchzukosten. Es war nicht wirklich überraschend, aber alles hat sehr yummy geschmeckt. Das für mich beste Rezept, des Workshops: Heidelbeerige „Porige Squares“ to go, verrate ich euch sogar etwas weiter unten.
Im Anschluss an das Essen fand noch ein reger Austausch unter den Teilnehmer/innen und mit Eva statt und ich habe einiges über zuckerfreie Ernährung und Darmgesundheit dazu gelernt. Auf Eva’s umfangreichem Blog können viel Tipps rund um gesunde Ernährung gefunden werden und man kann auch gleich eines der Rezepte ausprobieren. Wenn ihr Eva persönlich kennenlernen wollt, dann könnt ihr das bei der Veranstaltung Under The Wallnut Tree am 9.Oktober in Mondsee tun oder ihr seid bei einem ihrer Pilateskurse dabei.

Heidelbeerige „Porridge Squares“ to go:

  • 200g Haferflocken
  • 100g Kokosraspeln
  • 2EL Braunhirsemehl
  • 2TL Vanillepulver
  • 200ml Hafermilch o.Ä
  • 2-3 EL Ahornsirup
  • 2 handvoll gefrorene/frische Heidelbeeren

Alle Zutaten gut im Pestomixer gut miteinander vermischen. Die zweite Handvoll Heidelbeeren erst danach untermischen. Das Ganze in eine mit Alufolie ausgekleidete oder eingefettete Ofenform füllen und für rund 15 min. bei 180° backen. Danach in ca. 10 Stücke schneiden.

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