Einen Spaziergang mit dem Kinderwagen auf den Kapuzinerberg, könnte man durchwegs als sportlich bezeichnen. Wenn man aber den phasenweise doch sehr steilen Anstieg gemeistert hat, wird man mit einem sensationellen Blick über die Stadt Salzburg belohnt.

Wir sind in der Linzergasse gestartet, wo es gleich sehr spritzig los geht. Aber schon nach dem ersten steilen Anstieg, erreicht man die erste Aussichtsplattform und wird mit einem herrlichen Blick auf den Mönchsberg und die darunterlegende Altstadt belohnt. Hier befindet sich auch das Kapuziner Kloster und über eine Stiege gelangt man zu einem weiteren Aussichtspunkt. Mit dem Kinderwagen nicht wirklich zu empfehlen, zu zweit aber eventuell machbar.

Wir haben uns für den Stefan- Zweig Weg entschieden, der bis ganz nach oben führt und asphaltiert ist. Super mit dem Kinderwagen! Falls man mit der Trage unterwegs ist, erreicht man auch über Waldwege und Stufen den Gipfel. Entlang des Stefan- Zweig Wegs befinden sich immer wieder schattige Plätze und Bänke, auf denen man auch ohne weiteres Wickeln könnte. Ungefähr bei der Hälfte des Weges kommt man zu einem Trog mit Trinkwasser und kann seine Reserven auffüllen.

Es sind immer wieder steilere Passagen zu überwinden, denn man ist ja auch wirklich sportlich unterwegs. Es empfiehlt sich geeignetes Schuhwerk zu tragen, denn wenn es feucht und rutschig ist, würde ich von dieser Wanderung mit Kinderwagen abraten.

Nach 1,9 km und ca. 200 Höhenmetern hat man dann den höchsten Aussichtspunkt erreicht und wird mit einem ganz fantastischem Ausblick belohnt.

Spielplätze befinden sich nicht direkt entlang der Route, jedoch sollte der Wald an sich genügend Möglichkeiten zum Spielen bieten. Ein öffentliches WC und einen Wickeltisch haben wir nicht entdeckt, am Gipfel befindet sich aber das Restaurant Franziskischlössl, wo man sich sehr gut stärken kann.

Nach unten geht es dann etwas schneller, jedoch sollte man den Kinderwagen immer gut im Griff haben. Nach ca. 2 Stunden ist man wieder Mitten im Trubel der Linzergasse und kann gar nicht glauben, dass man gerade noch im tiefsten Wald Ruhe gefunden hat.

You Might Also Like

Leave a Reply