Ich muss ja gestehen, dass ich nicht die schönste Handschrift habe und es schon einmal vorkommt, dass ich mein eigenes „gekritzle“ nicht mehr so richtig entziffern kann. Umso toller finde ich es, wenn jemand von Haus aus eine schöne Handschrift hat und wenn ich dann auch noch eine liebevoll gestaltete Einladung in den Händen halte, bin ich immer zutiefst beeindruckt. Obwohl ich eigentlich für Projekte, die Genauigkeit und Geduld abverlangen, nicht so geeignet bin, wollte ich mir den Versuch nicht entgehen lassen und habe mich voller Motivation für den Kalligraphie Workshop, der von „ina la vie“ organisiert wurde, angemeldet.

Der Workshop fand im super netten Shop von „ina la vie“ in der Ernest- Thun-Str. 12 statt, der jedes Dekoherz höher schlagen läßt. Es gibt feinste Home-Accessoires aus Skandinavien und ganz bezaubernde Deko für außergewöhnliche Feste, dies sein jedoch nur am Rande erwähnt.
Im kleinen Kreis von 6 Teilnehmerinnen führte uns Sonja, von „Sonja schreibt“, in die hohe Kunst des „Schön- Schreibens“ ein. Auf unseren Schreibplatz befand sich eine kleine Mappe mit allen notwendigen Utensilien und ausreichend Übungspapier. Und dann konnte es auch schon losgehen. Nachdem wir die passende Feder ausgewählt und uns mit unserem Tuschefass vertraut gemacht hatten, ging es mit einfachen Übungen los. Gestartet wurde mit einfachen Strichen, aus denen schön langsam Kringeln und Kreise wurden und letztendlich die ersten Kleinbuchstaben i, e und o. Schon zu diesem Zeitpunkt merkte ich, dass mir wohl wirklich die nötige Genauigkeit und Geduld abgeht. So folgte ich nicht jeder Anweisung genau und begann schon hier meinen individuellen Kalligraphie Stil zu entwickeln, der dann doch irgendwie meiner schlampigen Handschrift geähnelt hat. Aber noch hatte ich das Projekt nicht ganz verworfen und so bemühte ich mich weiterhin die Auf- und Abstriche ganz schön zu schreiben bzw. zu zeichnen. Jedes Mal wenn ich auf Sonja’s Übungsblatt blickte, wurde meine Frustration größer, denn sie ist wohl wirklich die „Queen of Schönschreibing“ und die wunderschön geschwungenen Buchstaben gingen ihr ganz leicht von der Hand. Durch viel Lob und Zuspruch konnte sie mich bei Laune halten und so gelangen mir am Ende doch noch einige wirklich ganz schöne Wörter, sowie: „hello“ oder „love“. Naja, ich würde sagen, man kann zumindest von einem Teilerfolg beim ersten Versuch sprechen. Nun heißt es üben, üben und noch mehr üben. Doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass das nicht so ganz mein Fall ist. Aber on the upside: Sonja macht auch Auftragsarbeiten und somit weiß ich, an wen ich mich wenden kann, falls ich einmal wunderschön handgeschriebene Karten benötige.
Sonja hat uns auch einige links rund um Kalligraphie verraten und ich hab mir einmal ein Inspirationsboard auf Pinterest angelegt. Vielleicht überkommt mich ja doch noch die ganz spontane Übungsmotivation 😉

Es gibt übrigens noch weitere Workshop am 6. Mai, alle Infos dazu findet ihr auf der Facebookseite von „ina la vie

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