Die Gruberalm liegt in den Bergen rund um die Gemeinde Hintersee. Mit dem Auto fährt man durch den Ort Hintersee durch, wo einem bereits Schilder den Weg zur Gruberalm weisen. Die Lammerbach Strasse ist eine Sackgasse, an deren Ende sich ein Parkplatz befindet, auf dem man das Auto im Schatten parken kann. Von hier aus beginnt der Weg zur Alm, allerdings kann man mit dem Auto noch das erste, sehr steile Stück, bis zum Schranken fahren, da sich auch hier noch einige Parkplätze befinden. Gleich vorweg, die Wanderung zur Gruberalm mit dem Kinderwagen ist anspruchsvoll und es ist fein, wenn man zu zweit unterwegs ist und sich beim Schieben abwechseln kann.

Ist das erste, steile Stück geschafft, geht es etwas gemütlicher weiter. Der Weg steigt sanft an, wird immer wieder einmal etwas steiler und teilweise verläuft er auch eben. Der Schotterweg ist gut mit dem Kinderwagen befahrbar und wird nur an manchen Stellen holprig. Der Weg befindet sich großteils im Schatten, daher kann man diese Wanderung auch an einem heißen Sommertag durchführen. Wir sind mit dem Kinderwagen natürlich auf dem Weg geblieben aber für etwas ältere Kinder, gibt es immer wieder die Möglichkeit, Abkürzungen durch den Wald zu nehmen oder zu dem kleinen Bach hinunter zu klettern. Es gibt ab und zu Bänke auf denen man rasten, wickeln und auch stillen kann. Wir haben nach einer Stunde die Alm erreicht und waren vom unglaublich schönem Bergpanorama überwältigt. Auf dem Hochplateau befinden sich mehrere Hütten, von denen wir uns für die „Grubenbachhüttn“ entschieden. Wir haben auf der Terrasse Platz genommen und die Bergluft genossen. Neben zünftigen Broten gibt es auch eine Portion Apfelradeln, um den Preis von 1,90€, welchen wir für sehr familienfreundlich halten. Direkt vor der Terrasse befindet sich ein Kinderspielplatz und ein kleines Gehege mit Hasen. So können sich die Eltern in Ruhe stärken, während die Kinder beschäftigt sind. Einen eigenen Wickeltisch gibt es auf der Hütte nicht, aber wir durften die Stube benutzen und konnten so alles in Ruhe erledigen.
Beim Hinaufgehen ist uns aufgefallen, dass Flo in der Kinderwagenwanne, bei längeren Steilstücken, etwas nach unten gerutscht ist. Damit er beim Hinuntergehen nicht drohte mit seinem Kopf anzustehen, haben wir die Wanne kurzerhand umgedreht und konnten so sorglos ins Tal wandern.
Nach der Almwanderung bietet es sich an, noch einen Stopp am Hintersee einzulegen und sich im immer kühlen See zu erfrischen.

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