Romana, bei der ich vor kurzem einen Stoffdruck- Workshop besucht habe, hat auch noch ein weiteres Buch mit dem Titel: „Der Garten in der Tasche“ herausgebracht und da ich dieses Jahr ohnehin unseren Balkon begrünen wollte, habe ich einen Blick hineingeworfen. Wie der Titel schon sagt, geht es dabei darum, sich seinen eigenen kleinen Garten in einer Plastiktasche zu schaffen. Die Idee hat mich neugierig gemacht und darum habe ich einen ersten Versuch gewagt. Ob das ganze Projekt Früchte trägt, wird sich noch herausstellen.

Hier einmal das wichtigste in Kürze zum Buch:
Wer kann von einem Taschengarten profitieren?
– Gärtner ohne Garten und mit sehr wenig Platz (Check- Mini-Balkon)
– Gärtner mit schmalem Budget (Check!)
– Gärtner, die eine bestimmte Pflanze vor Schädlingen in Sicherheit bringen möchten (Balkon ist noch eine Flo sichere Zone 😉 )
– Gärtner mit kreativen Antrieb (Mega-Check)
– Gärtner, die „nutzlose“ Dinge beleben wollen (Upcycling- Check)

Um mit der Balkon- Aufhübschung starten zu können, musste ich einmal die notwendigen Dinge im Baumarkt besorgen. Wie so oft, ging ich mit voller Motivation an das Projekt heran, allerdings ohne mir vorab einen genauen Plan zu erstellen. So kam es, dass ich mich dazu hinreissen ließ 12 Kohlrabi Pflänzchen, 12 Radi Pflänzchen, 6 Salatpflänzchen, Schnittlauch und Ruccola einzupacken. Dass, das Projekt eigentlich nur für eine Tasche geplant war, habe ich zwischen Tomatenstauden und Kräuterdünger ganz vergessen. Dazu kaufte ich auch noch 25 Liter Erde und es ging ab nach Hause.

Nachdem ich mir dann doch noch einige Ratschläge von einem erfahrenen Gärtner geholt hatte, stellte ich fest, dass zum einen eine zweite Tasche, sowie noch um einiges mehr Erde her muss. Einen Teil der Pflänzchen konnte ich allerdings im ersten Anlauf einsetzen und muss sagen, das erwartete Schmutz- Desaster am Balkon ist nicht eingetreten. Die Erdsäcke konnte ich in der Tasche öffnen und so verhindern, dass sich die Erde überall hin verteilt. Also ich würde sagen, das ist ein großes Plus im Vergleich zu Blumenkisteln oder Töpfen. Nach dem Einpflanzen habe ich die Pflänzchen noch gut gewässert und nun warte ich auf die ersten Erfolge. Außerdem hoffe ich, dass mir die Kälte keinen Strich durch die Rechnung macht.

Der Teil meines Einkaufes, der es noch nicht in die Tasche geschafft hat, wird im Moment liebevoll in der Küche gepflegt und danach im Arbeitszimmer, in dem es nicht so warm ist, deponiert. Der Plan ist nun einen IKEA Sack mit Erde zu befühlen, 4×18 Liter Erde habe ich bereits besorgt, damit der Radi auch nach unten wachsen kann. Auch der Salat wird in dieser Tasche Platz finden müssen. Ich finde die Idee nach wie vor toll und in Romana’s Buch gibt es noch viele Anregungen und Ideen. Ich bin jetzt einmal gespannt, wieweit es mein erstes Projekt schafft und könnte mir gut vorstellen noch mehr auf unserem Balkon anzubauen.

Falls ihr auch neugierig geworden seid und gerne einmal den „Garten in der Tasche“ ausprobieren möchtet, könnt ihr das Buch am 31.03 und am 1.04 jeweils vom 14:00- 18:00 Uhr in der Gärtnerei Lederleitner erstehen. Für alle Blogleser/innen gibt es eine super Aktion: Wenn ihr beim Kauf das Codewort: „GoWithTheFlo“ bekannt gebt, bekommt ihr die Tasche gratis zum Buch dazu. (Solange der Vorrat reicht.) Also ab ans Balkon begrünen und vielleicht beim Pflanzerl- Einkauf etwas besser planen als ich…

Sogar Romana als auch ihre Mama (die beiden haben gemeinsam das Buch: „Stoffdruck“ geschrieben) haben uns schon ihren Lieblingsort verraten. Ihren Tipp könnt ihr hier nachlesen: Romana & Elisabeth

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