Schon im vergangenen Jahr, war ich einmal bei Christina am Bramlhof zu Gast. Als drei Freundinnen und ich überlegten, wo wir einen gemütlichen Kurzurlaub mit unseren Kindern verbringen könnten, dachte ich, dass sich Göriach im Lungau perfekt dafür eignen würde. Von unserer Unterkunft, dem Bramlhof, erzähle ich euch nächste Woche genaueres, heute berichte ich euch von unserem Besuch im Hüttendorf. Diesen Tipp haben wir von unserer Hausherrin Christina bekommen, denn sie hat mir diesen Ort letztes Jahr schon als ihren Lieblingsort verraten.
An unserem Anreisetag haben wir es uns nur kurz am Bauernhof gemütlich gemacht, da das Wetter so schön war, sind wir gleich Richtung Hüttendorf mit dem Auto aufgebrochen. Das Hüttendorf liegt ganz am Ende des Tales, zuerst haben wir Göriach noch auf einer asphaltierten Straße verlassen, allerdings ging diese bald in einen Schotterweg über. Grundsätzlich könnte man diese Strecke auch zu Fuß bewältigen, entweder mit einem sehr geländegängigen Kinderwagen oder wohl besser mit einer Rückentrage. Wir sind gemütlich mit dem Auto bis zum Parkplatz gefahren, was ca. 30 Minuten gedauert hat. Vom Parkplatz führte dann der Schotterweg weiter zum Hüttendorf, welches man bereits sieht. Mit fünf Kindern unterschiedlichen Alters haben wir ca. 20 Minuten benötigt, bis wir das Dorf erreicht hatten. Eine der Hütten wird bewirtschaftet und dort konnten wir uns nach der anstrengenden Anreise 😉 mit Kaffee und Kuchen stärken. Die benachbarten, uralten Hütten werden vermietet und so könnte man direkt am Fuße der Berge einige Nächte verbringen.
Gestärkt ging es jetzt zum kleinen Gebirgsbach, der sich unmittelbar daneben befindet. Dessen Schotterbänke, Felsen und unzähligen Steine sind perfekt für Kinder eines jeden Alters geeignet. Während die älteren Kinder damit beschäftigt waren einen Damm zu bauen, fand Flo Spaß daran Steine ins Wasser zu werfen. Wirklich tief ist das Wasser nirgends, aber an manchen Stellen kann man sich ins Wasser setzen. Dieser kurze Moment reicht für eine Erfrischung voll und ganz aus. Umgeben waren wir die ganze Zeit von einer herrlichen Bergkulisse und da das Gebiet doch sehr weitläufig ist, waren wir die einzigen an dieser Stelle beim Wasser.
Als wir von der Alm weggegangen waren, hatten wir beobachtet, dass die Köchin gerade ganz frische „Kaspress-Knödel“ zubereitet hatte. Ein kleiner Snack kam uns nach den Abenteuern am Wasser gerade recht und so kehrten wir erneut ein. Die Suppe und die Knödel schmeckten vorzüglich und die gemütliche Atmosphäre auf der Alm waren der perfekte Ausklang für unseren Ausflug. Bei der Alm gab es übrigens auch genügend Spielzeug und Fahrzeuge, so dass alle Kinder beschäftigt waren und Spaß hatten. Leider brach dann ein Gewitter herein und wir mussten schnell zurück zum Auto, sonst hätten wir die kleine Wanderung zum Parkplatz auch noch geniessen können. Vom Hüttendorf führt übrigens eine zwei-stündige Wanderung zu einem Bergsee, der sehr sehenswert sein soll. Vielleicht nehmen wir diese Route bei unserem nächsten Besuch in Angriff.
Hüttendorf Lungau, GoWithTheFlo

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