Dauer: Gehdauer ca. 2h

Höhenmeter: ca. 200Hm

Länge: ca. 3km

Schwierigkeitsgrad: easy

Schatten: nein

Einkehrmöglichkeit: ja

Heute gibts doch nicht wie angekündigt eine Kultur Tipp für Linz, sondern bereits unsere erste Wanderung in Südtirol. Durch die Feiertage, hat das mit der Zustellung des Gewinns leider nicht  zeitgerecht geklappt und daher diese kleine Verzögerung. Aber am Freitag sollte dann alles bereit sein und somit auch ein tolles Gewinnspiel für euch.

Unsere erste Wanderung im Grödner Tal ging auf den Col Raiser. Am Vorabend ließen wir uns von Silvio, dem Wanderguide aus dem Hotel Posta, beraten und planten gemeinsam die Tour, die sich mit Flo in der Rückentrage eignen würde. Ich wäre natürlich am liebsten auf einen Gipfel gestiegen, aber Silvio hat uns davon abgeraten und hat uns eine Rundwanderung über das gesamte Hochplateau empfohlen. Diese Variante war herrlich und vor allem optimal mit Flo.
Um 9:00 Uhr trafen wir uns mit Silvio und gingen dann gemeinsam durch den Ort ca. 10 Minuten zur Busstation. Dieser brachte uns dann zur Talstation der Col Raiser Bahn, mit der wir weiter auf 2106 m fuhren. Schon während der Gondelfahrt konnten wir uns das traumhaft schöne Gebirgspanorama ansehen und den Blick auf die Seiser Alm geniessen. Auf dem Hochplateau angekommen, waren wir zuerst einmal sehr beeindruckt von den schroffen Felsformationen der Dolomiten. Unsere Rundwanderung führte uns aber auf zumeist breiten Schotterwegen oder Wiesenwegen, am Fuße der Felsen entlang und insgesamt legten wir nur ca. 200 Hm zurück. Was aber mit Flo in der Rückentrage eigentlich sehr angenehm war und wir kamen auch an keinen sehr steilen oder schwierigen Stellen vorbei. In der Nähe einer beeindruckenden Felsformation legten wir einen kleinen Stopp ein und Flo konnte ohne größere Gefahr herumlaufen. Entlang der Rundwanderung hatten wir auch immer die Möglichkeit bei einer Hütte einzukehren und uns dort zu stärken. Ich würde sagen der maximale Abstand zwischen den einzelnen Hütten beträgt 40 Gehminuten, also wirklich ideal wenn man mit Kindern unterwegs ist. Als besonders kinderfreundlich ist uns die Hütte „Cuca“ empfohlen worden, da es dort einen großen Spielplatz gibt. Flo ist aber während der Wanderung eingeschlafen und so sind wir schon in Richtung Bergstation gegangen. Dort haben wir dann noch auf der Colderaiser Hütte eine Pause eingelegt, bei der sich ebenfalls ein kleiner Kinderspielplatz, sowie Esel befanden. Ein absolutes Highlight für Flo als er wieder munter war.
Das gesamte Gebiet um den Col Raiser eignet sich für Familien mit Kindern eines jeden Alters, da wirklich für jeden etwas dabei ist. Wäre Flo in der Kinderbetreuung im Hotel geblieben, so hätte man mit Silvio auch einen Hochalpinetour machen können, allerdings ist die Rundwanderung für die ganze Familie geeignet. Es gibt auch an vielen Stellen die Möglichkeit entweder einfach umzudrehen oder die Runde durch eine Abkürzung zu erleichtern. Mit der Gondel gehts dann wieder schnell ins Tal und wir sind dann zu Fuß zurück zum Hotel gegangen. Wir waren am frühen Nachmittag wieder daheim, allerdings könnte man auch den ganzen Tag am Berg verbringen, zu entdecken gibt es genug.

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