Schon während meiner Schwangerschaft habe ich mir eine Liste geschrieben, auf der stand, wie wir das mit der Erziehung so anlegen werden bzw. wie wir bestimmte Dinge auf gar keinen Fall machen werden. Ich habe zum Beispiel nie verstanden, warum Freundinnen nur mit dem Auto fuhren, wenn ihre Kinder schliefen und sich so der Zeitpunkt des Treffens nach dem Schläfchen des Kindes richtete. Darum stand auch auf meiner Liste: „Wir fahren mit dem Auto wann WIR wollen“. Nach unserer Reise nach Tirol im Sommer, bei der Flo, gefühlt die gesamte Fahrt wie am Spieß geschrien hat, habe ich diesen Punkt als „mega- fail“ abgehakt. Seitdem richten wir alle unsere längeren Autofahrten nach den Schlafenszeiten des werten Sohnes ein,  somit ist schon einmal ein Teil der Reise erträglich und wir kommen nicht völlig erschlagen am Ziel an.

Da unsere Familie im wunderschönen Mühlviertel zu Hause ist, liegt immer eine ca. zwei stündige Autofahrt vor uns, die sich nach wie vor jedes Mal als Herausforderung entpuppt. Da wir diese Fahrt nun aber schon öfters unternommen haben und einiges an Erfahrung sammeln konnten, hatte ich das Gefühl, dass es von Mal zu Mal besser wurde. Aber dann hat unsere letzte Reise von Salzburg nach Oberneukirchen vier Stunden gedauert, weil wir in Linz im Stau standen und somit sei gesagt: Autoreisen mit einem Baby stellen eine wahre Challenge dar!

Aber da wir doch gelegentlich gerne verreisen, unsere liebe Familie und Freunde besuchen wollen, bleibt es uns nicht erspart. Es folgen nun einige Erfahrungen und Tipps, die eine Autoreise so gut es geht erträglich gestalten.
Der Reisezeitpunkt sei wie gesagt gut überlegt, denn blöderweise decken sich Flo’s Schlafenszeiten nicht immer mit geringem Verkehrsaufkommen. Gerade an einem Freitag Nachmittag, meistens unser Anreisetag, ist es schwierig dem Berufsverkehr völlig zu entkommen. Stop and go ist ja okay, aber wenn auf Grund eines Unfalls alles komplett steht, wird die Fahrt schnell zum Alptraum. Wir hören immer Verkehrsfunk bzw. schauen wir auf GoogleMaps wie lange die Verzögerung dauert. Einem Stau haben wir die Entdeckung des Badeplatz am Traunsee zu verdanken, denn damals sind wir einfach abgefahren und baden gegangen, anstatt im Auto zu warten. Manchmal kann es auch helfen eine andere Route zu nehmen und sich zumindest zu bewegen, auch wenn man nicht unbedingt schneller am Ziel ist.
Doch bevor wir uns überhaupt ins Auto setzten, beginnt schon die logistische Herausforderung des Packens. Unser kleiner Mann verreist immer mit sehr viel Gepäck aber ich versuche effizient einzupacken und nur das Notwendigste mitzunehmen. Da wir unsere Familie schließlich öfters besuchen, haben wir schon einiges dort deponiert und können bei diesen Fahrten z.B das Reisegitterbett zu Hause lassen. Ich packe für Flo und mich immer einen großen Koffer und mein Freund nimmt eine Sporttasche. Dies zwei Gepäckstücke lassen sich gut im Auto unterbringen und da vieles in den Koffer passt, fliegen auch keine weiteren kleinen Taschen und Sackerl durchs Auto. Ich habe nur noch meine Wickeltasche extra, in der ich alles notwendige (Windeln, Flascherl, Nahrung) griffbereit habe. Dazu kommen dann noch der Kinderwagen, die Trage, der MaxiCosi und eigentlich ist das Auto dann auch schon wieder „bumm- voll“.
Autoreisen mit Suzuki moonstone
Autoreisen mit Suzuki moonstone
Der sicherste Platz für den MaxiCosi ist, laut Autofahrerclubs, rechts hinten. Diese Position ist bei einem schlafenden Kind auch perfekt, allerdings kann der Sohn hier nicht ganz so gut bespasst werden, wenn er munter ist. In diesem Fall, steht der MaxiCosi auf dem Beifahrersitz (der Beifahrer-Airbag muss ausgeschaltet werden) und der eigentliche Beifahrer kann von hinten alle Bemühungen unternehmen um Flo bei Laune zu halten. Das klappt manchmal ganz gut, oft aber erweist sich diese Maßnahme auch als völlig sinnlos. Wir brauchen auf jeden Fall immer ein Spielzeug griffbereit und oft gefällt es Flo auch, wenn wir die Musik etwas lauter aufdrehen. So kann man sich wertvolle Minuten erkämpfen.
Wenn Flo einmal eingeschlafen ist, auf gar keinen Fall den Motor abschalten. Daher schon vor der Reise tanken, denn sobald das Motorgeräusch und die Vibrationen weg fallen, ist der Sohnemann wieder munter.
Autoreisen mit Suzuki moonstone
Autoreisen mit Suzuki moonstone
Für unseren Autotrip nach OÖ durften wir uns einen SX4 S-CROSS ausborgen, der uns von SUZUKI zur Verfügung gestellt wurde. Wir waren sehr zufrieden damit und das Auto eignet sich sehr gut, wenn man mit einem Baby unterwegs ist. Das integrierte Navigationssystem zeigt die schnellste Route basierend auf der aktuellen Verkehrslage an. Das Beifahrer- Airbag kann problemlos ausschaltet werden, im Kofferraum kann eine Zwischenplatte herausgenommen werden, wodurch man noch mehr Platz und Stauraum hat. Ein Teil der Rückbank ist ganz leicht umgelegt und so konnten wir das Gepäck und den Kinderwagen leicht verstauen. Als Flo am Beifahrersitz war, hatte ich hinten bequem Platz und ausreichend Raum für meine Füße. Der SX4 S-CROSS würde sich auch sehr gut für unsere Ausflüge in die Berge eignen, da wir damit sicherlich keine Probleme auf steilen Schotterstrassen hätten. Das konnten wir im Mühlviertel nur bedingt testen… 😉
Wir möchten uns ganz herzlich bei SUZUKI für die Kooperation bedanken!!!
Aber manchmal haben wir auch einfach Glück und Flo schläft die gesamte Fahrt durch, das Verkehrsaufkommen ist gering und wir kommen ganz entspannt am Ziel an.
Wie klappt das Autofahren mit Baby bei euch so?? Habt ihr noch einen Tipp für Autoreisen mit Baby für uns? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr uns einen Kommentar hinterlässt oder uns eine email an info@gowiththeflo.at schickt.

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