Am vergangenen Wochenende haben wir die seltene Chance genutzt und die Grottenbahn, die normalerweise während der Wintermonate geschlossen ist, zu besuchen. Der Ausflug auf den Pöstlingberg hat sich wirklich gelohnt. Noch bevor wir in die Grottenbahn gingen, wurden wir schon mit einem herrlichen Ausblick auf Linz belohnt. Da wir nicht die einzige Familie waren, die die seltene Gelegenheit nutzte, war die Parkplatzsuche nicht ganz einfach, doch schlußendlich konnten wir unser Auto parken. Grundsätzlich gibt es aber auch die Möglichkeit direkt vom Hauptplatz weg mit der Straßenbahn bzw. Pöstlingbergbahn anzureisen. So würde man sich die Parkplatzsuche gänzlich ersparen 😉

Schon vor dem Eingang zur Grottenbahn begann der Adventmarkt, bei dem man sich gleich mit einem Tee und Würsteln stärken konnte. Das Eingangstor zur Grottenbahn war wunderbar beleuchtet und ließ unsere Neugierde wachsen. So wollten wir uns gar nicht lange mit Advent-Shopping aufhalten und gingen direkt weiter zur Grotte. Links neben der Kasse konnten die Kinderwagen geparkt werden, da diese nicht in die Grottenbahn mitgenommen werden dürfen. Nachdem wir den Eintritt von 5,50€ pro Erwachsenen entrichtet hatten, ging es nun endlich in die Grotte. Aber zu früh gefreut, denn wie bereits erwähnt waren wir nicht die einzigen. Obwohl ich anfangs befrüchtete, dass wir uns nun eine halbe Ewigkeit anstellen müssen, ging es dann eigentlich ganz schnell und schon saßen wir im „Drachen- Zug“. Zwergerl links, Zwergerl rechts und am allerbesten ist dann die letzte Runde, in der dann alles beleuchtet ist. Herrlich, da wurden sofort Kindheitserinnerungen wach! Meine Augen glitzerten und ich muss gestehen, dass ich wirklich Spaß bei der Fahrt hatte. Flo erging es ebenso. Ich hatte den Eindruck, dass ihm die Fahrt durchaus sehr viel Spaß gemacht hat und wir diese Zwerge in Zukunft sicherlich noch öfters besuchen müssen.

Nun ging es einen Stock tiefer und auch hier wurden sofort wieder Erinnerungen wach. Schließlich muss man an dem großen Bären vorbei. Der ist zwar hinter Gitter, aber so wirklich freundlich sieht der nicht aus. Auch bei diesem Besuch ging ich zügig daran vorbei um sicher zu gehen, dass sich Flo vor den Figuren nicht fürchtet. Die meisten sind ja auch wirklich harmlos und sehen nett aus, aber es gibt manche, die ganz schön furchteinflößend sind. Flo hat bei diesem Besuch alles super gut gefallen und war von den grimmigen Figuren nur wenig beeindruckt.

Am Hauptplatz der Grottenbahn befand sich ein kleiner Adventmarkt, sowie ein Postkasten für die Briefe ans Christkind, eine Kekse- Back- Station und eine Gruppe von Musikanten, die Weihnachtslieder zum Besten gaben. Der Verkaufsstand von PiepMatz blieb mir in besonderer Erinnerung, denn hier wurden super süße handgemachte Unikate für die Kleinen angeboten. Leider war nichts mehr in Flo’s Größe da, aber zum Glück gibts einen Onlineshop. 😉

Als wir mit unserer Runde durch die Märchenstationen fertig waren, schlenderten wir noch über den Adventmarkt und nutzten die Gelegenheit ein Foto mit dem Maskottchen „Sebastian“ zu machen. Nun hatte es auch noch zu schneien begonnen und als wir noch eine kleine Runde zur Aussichtsplattform spazierten, war die winterliche Idylle perfekt.
Toiletten gibt es übrigens direkt nach dem Eingang zur Grottenbahn und ein ruhiges Plätzchen zum Stillen, läßt sich bestimmt auch finden. Außerhalb der Grottenbahn kommt man überall sehr gut mit dem Kinderwagen voran und etwas unterhalb gibt es einen Spielplatz. Dieser ist allerdings für ältere Kinder geeignet, da das Klettergerüst relativ hoch und vor allem anspruchsvoll ist.

Am 17.12 und am 24.12 habt ihr noch die seltene Möglichkeit die Grottenbahn und den märchenhaften Advent zu besuchen. Alle weiteren Infos und Details findet ihr unter: www.linzag.at 

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